Birkly ist das Content-Management-System, auf dem jede Website läuft, die wir bauen – auch diese. Standardmäßig speichert es Inhalte als JSON-Dateien, eine Datenbank ist optional. Der Kern läuft auf ganz normalem PHP-Hosting ohne Laufzeitabhängigkeiten, und jede KI wird als Benutzer mit eigener Rolle und eigenen Rechten behandelt. Heute ist es in der Alpha, zum Release wird es kostenlos und Open Source.
- Kunde
- Unser eigenes Produkt
- Jahr
- Seit 2025
- Leistungen
- Birkly & PluginsWebentwicklung
- Gebaut mit
- Birkly
- Website
- Website besuchen ↗
Der Ausgangspunkt
Einfach, flexibel und fair
Birkly ist aus Frust entstanden. Kein Content-Management-System, das wir ausprobiert haben, bot die Kombination, die wir suchten: einfach genug, um es vollständig zu verstehen, flexibel genug für jede Art von Website und fair gegenüber den Menschen, die damit Websites bauen und betreiben.
Die meisten Systeme verlangen für ihren Komfort eine Menge: einen Datenbankserver, eine lange Kette von Abhängigkeiten, die beim nächsten Update bricht, und Plugins, die niemand mehr pflegt. Jedes dieser Teile macht alles komplexer, und jedes Paket, das von außen eingebunden wird, ist ein Sicherheitsrisiko und ein Glied in einer Lieferkette, die man nicht selbst in der Hand hat.
Deshalb haben wir ein anderes Fundament gewählt: bewährte, einfache Webtechnologien und keinerlei Abhängigkeiten im Betrieb. Kein Composer, kein npm, kein Build-Schritt. Weniger Code, dem man vertrauen muss, weniger, das kaputtgehen kann, und weniger zu aktualisieren. Eine Architektur, die auch in zehn Jahren noch läuft, auf ganz normalem PHP-Hosting.
Architektur
Inhalte, die man im Texteditor öffnen kann
Standardmäßig speichert Birkly jede Collection, jeden Eintrag und jede Einstellung als JSON auf der Festplatte. Ein Blogartikel ist eine Datei; seine Kommentare sind Dateien in einem Ordner daneben. Nichts muss eingerichtet, migriert oder wiederhergestellt werden: Ein Backup ist die Kopie eines Ordners, und eine Website umzuziehen heißt, diesen Ordner umzuziehen. Projekte, die lieber eine Datenbank nutzen, können stattdessen eine zuschalten.
Über der Speicherung liegt ein strukturiertes Inhaltsmodell:
- Collections beschreiben, was sich wiederholt, etwa Fallstudien, Produkte oder Teammitglieder, mit typisierten Feldern: Text, Markdown, Bilder, Galerien, Tags, Relationen, Karten und mehr.
- Sub-Collections enthalten, was zu einem einzelnen Eintrag gehört, etwa die Kapitel dieser Fallstudie oder die Abschnitte einer Seite.
- Sprachen liegen nebeneinander im selben Eintrag, sodass eine Übersetzung nie zu einer separaten Kopie auseinanderläuft.
Die Website selbst kann an zwei Orten leben. Templates, Styles und Scripts können in Birkly gehostet werden, in einem Projektordner, der mit einem Git-Repository verbunden ist, sodass sich Änderungen pushen, pullen und prüfen lassen wie jeder andere Code. Oder die Website liegt ganz woanders, auf eigenem Server oder im eigenen Stack, und verbindet sich sicher über das Client-Script oder die API mit Birkly.

Die Oberfläche
Gemacht für die, die schreiben
Redakteure sehen nie JSON. Sie sehen eine ruhige Weboberfläche: Collections auf der einen Seite, Einträge in einer Liste und ein Formular, das aus dem Schema entsteht. Eine Fallstudie fragt nach einem Titel, einer Einleitung und ihren Kapiteln – und nach nichts sonst.
Die tägliche Arbeit ist ohne Plugins abgedeckt. Die Mediathek hat Ordner, Alt-Texte und Fokuspunkte, sodass ein Foto auf jeder Bildschirmgröße um sein Motiv herum zugeschnitten wird. Jedes Speichern wird als Version aufbewahrt, die sich vergleichen und wiederherstellen lässt. Rollen legen fest, wer veröffentlichen darf, und ein optionaler Prüfschritt lässt jemanden eine Änderung kontrollieren, bevor sie live geht.
Hier haben wir die meiste Designzeit verbracht, und die meiste davon mit Weglassen. Ein CMS wird von Menschen benutzt, die eigentlich lieber etwas anderes tun würden. Je weniger Entscheidungen es ihnen abverlangt, desto besser wird die Website.

Templates
Templates, die sich wie Sätze lesen
Eine Birkly-Website ist normales HTML mit einer kleinen Template-Sprache darin. Schleifen und Abfragen lesen sich fast wie einfaches Englisch: for each entry in 'cases', ordered by order oder from 'site elements' get entry 'logo'.
Die Seiten werden auf dem Server gerendert, sodass Besucher und Suchmaschinen fertiges HTML bekommen, und ein kleines Skript im Browser hält Formulare und Live-Inhalte am Laufen. Es gibt keine Theme-Schicht, mit der man kämpfen muss, und kein Framework zu lernen. Wer HTML schreiben kann, kann eine Birkly-Website bauen, und das Markup bleibt genau so, wie man es geschrieben hat.
Das macht Birkly auch für bestehende Designs interessant. Diese Website begann als handgebaute statische Seiten; der Umzug zu Birkly hieß, den festen Text durch Template-Tags zu ersetzen, nicht die Seiten neu zu bauen.
KI
Gebaut für KI, mit angezogener Bremse
Birkly ist für eine Zeit gebaut, in der ein Teil der Arbeit an einer Website von KI erledigt wird – und man kann seine eigene auf mehr als einem Weg mitbringen. Mit einem API-Schlüssel für OpenAI, Anthropic, Google, OpenRouter, ein lokales Modell über Ollama oder einen eigenen Endpunkt arbeitet man direkt im KI-Chat von Birkly, ohne zusätzliches Abo. Oder man verbindet sich über MCP und holt die Werkzeuge von Birkly in die KI-Chats, die man ohnehin nutzt, etwa Claude, ChatGPT oder Cursor. Dort kann der Assistent das Inhaltsmodell lesen, Einträge schreiben, Medien hochladen und Templates bearbeiten.
So oder so ist jede KI in Birkly ein echter Benutzer mit eigener Rolle und eigenen Rechten, sodass der Admin immer genau festlegt, was sie darf und was nicht. Ihre Aktionen können außerdem in einer Freigabeschlange warten, bis ein Mensch sie bestätigt. Der Assistent bekommt Playbooks, die erklären, wie Birkly funktioniert, damit er nicht raten muss. Genau so ist diese Website auf Birkly umgezogen, Schritt für Schritt, jeder einzeln freigegeben.
Dasselbe Denken zeigt auch nach außen. Ein optionaler Agent Guide veröffentlicht eine klare, strukturierte Beschreibung einer Website für KI-Suche und Assistenten, und WebMCP kann dem Browser-Agenten eines Besuchers ein paar sichere Aktionen anbieten, etwa das Kontaktformular abzuschicken, statt ihn die Seite auslesen zu lassen.
Plugins
Ein kleiner Kern – und Plugins, wenn man sie braucht
Alles, was eine typische Website braucht, steckt im Kern. Der Rest kommt aus dem Birkly Hub als Plugins, die man nur installiert, wenn man sie braucht. Die Basis-Plugins entwickelt Birkly & Other Things selbst:
- Commerce für den Verkauf von Produkten, Dienstleistungen und Abos
- Events für Buchungen und Kalender (in Vorbereitung)
- User Management für Mitgliederbereiche, Anmeldungen und Communitys
- Automation für Workflows und E-Mails, die laufen, wenn sich Inhalte ändern
Zusammen mit dem Kern decken sie nahezu jede Art von Webprojekt oder App ab, vom Portfolio oder Onlineshop bis zur Buchungsseite oder einer Mitglieder-Community wie dem Birkly Club. Plugins folgen derselben Regel wie der Kern, ohne Abhängigkeiten im Betrieb, und sie fragen ihre Rechte ausdrücklich an. Ein Plugin zu installieren ändert also nie stillschweigend, was der Rest des Systems darf.
Birkly ist noch in der Alpha, der Early Access öffnet in Wellen. Zum Release wird es kostenlos und Open Source, und die Dokumentation beschreibt das System so, wie es heute ausgeliefert wird, nicht als Roadmap.
Das Ergebnis
Birkly betreibt diese Website, birkly.io und kekaba.com. Es ist noch früh, das System ist in der Alpha, aber das Fundament steht: schnell zu lernen, überall zu hosten, wo PHP läuft, und bis zur letzten Datei nachvollziehbar. Und weil es zum Release Open Source wird, ist niemand gebunden – nicht einmal an uns.


